Words

Philipp Goldbach | Exhibition words | Gallery Carol Johnssen Munich

Abbildung: Philipp Goldbach

VERNISSAGE
Am Donnerstag, 6. Juni
18:00 – 20:30 Uhr

KI spukt Texte innerhalb von Sekunden raus.
Diese Künstler und Künstlerinnen haben Stunden, bzw. Tage an ihren Texten gearbeitet

Die Kölner Künstlerin Rune Mields präsentiert die Zeichnung „BEACON Alphabet“ auf Computerpapier. Das Werk setzt sich mit der Anfangszeit der Computersprache auseinander und reflektiert Mields' langjährige Beschäftigung mit mathematischen und algorithmischen Strukturen, die sie oft in ihren Arbeiten thematisiert.

Les Levine, Künstler aus New York, zeigt sein Selbstporträt in einem TV-Monitor aus den 1970er Jahren. Es beleuchtet die Frühzeit der Medientechnik und setzt sich kritisch mit der Darstellung des Selbst in der Medienlandschaft auseinander.

Philipp Goldbach stellt sein akribisches Schriftbild „Le Musée Imaginaire (André Malraux)“ vor. Monatelange Arbeit fließt in dieses Projekt ein, bei dem Goldbach das Buch von André Malraux mit Bleistift auf Papier überträgt und so eine Brücke zwischen Text und visueller Kunst schlägt.

Aus Shanghai stammt der Künstler Ding Yi, der mit seinen abstrakten Mini-Kreuzen eine neue Bildsprache schafft. Diese Kreuze, inspiriert von chinesischen Schriftzeichen, laden zu einer meditativen Betrachtung ein.

Shen Fan, ebenfalls aus Shanghai, zeigt bewegte Schrift-Bilder. Sein Werk „Love“ verkörpert diese Dynamik und bringt die Schriftzeichen in eine visuelle Bewegung, die den Betrachter fasziniert.

Josef Wolf aus Köln nutzt Tuffstein und Schiefer, um skulpturale und zeichnerische Arbeiten zu schaffen, die elementare Themen wie Vulkanismus aufgreifen. Im Winter konzentriert er sich auf Zeichnungen, die er als kosmisch beschreibt und die eine direkte Verbindung zu seiner Materialwahl und dessen Ursprung haben.